Funktionieren ihre heissgeliebten Renner auch ohne Sound? Das ist die Frage, die die Fans beschäftigt. Strategisch war es längst klar, dass Abarth zur Elektro-Marke gewandelt wird.
Der Weg in die Zukunft wird mit dem nun enthüllten Abarth 500e gezeigt. Und eins vorab: Er ist nicht lautlos.
Der Motor bleibt allerdings elektrisch, aber er ist deutlich kräftiger geworden. Mit 155PS geht er im Abarth 500e nun zu Werke, das Drehmoment steigt auf 235Nm. Damit gelingt der Sprint auf 100km/h in nur 7 Sekunden und deklassiert damit den Mini Cooper SE. Auch seinen Verbrenner-Bruder lässt der elektrische Abarth damit zurück.
In Sachen Batterie bleibt aber alles beim Alten. Auch der Abarth 500e nimmt den 42kWh-Kraftspeicher des Fiat 500e und dürfte damit gut 200 Kilometer weit kommen. Geladen werden kann mit eher schwachen 85kW, 35 Minuten braucht die 80-Porzent-Ladung.
Etwas mehr Eigenheiten erlaubt sich dabei das Design. Abarth-typisch zieren den scharfen 500e einige Skorpion-Logos und selbstbewusste Schriftzüge. Auch die Lufteinlässe, der Diffusor, der Dachspoiler und die üppigen Felgen lassen den Power-Stromer erkennen. Besonders wer die grelle Farbe der Launch-Edition wählt.
Wer die Scorpionissima-Edition bestellt, sie ist auf 1‘949 Einheiten limitiert, der erhält auch innen Besonderes. Etwa die klappbaren Schalensitze in edler Leder-Alcantara-Ausführung. Oder das unten abgeflachte Lenkrad mit Kontrastnähte und die edel dekorierten Zierleisten. Das Digital-Cockpit erhalten alle Abarth 500e.
In den Handel kommt der Abarth 500e im nächsten Jahr. Der Scorpionissima ist demnächst für Abarth Community-Mitglieder vorbestellbar. Die Preise sind noch nicht fix, dürften sich aber in der Nähe zu CHF 50‘000 bewegen. Guter Geschmack war eben schon immer ein wenig teurer.